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Das Alleraktuellste aus der us-geführten kapitalistischen Weltordnung findet sich stets auf der Titelseite!

 

(11.09.08) Daß Rußland gefälligst die Souveränität Georgiens achten soll und seine Truppen auf die Positionen zurückführen soll, die es vor dem Überfall Georgiens auf Süd-Ossetien innehatte, ist allgemeiner Standpunkt der imperialistischen Staaten. Die Ehre, dies nicht bemerkt zu haben und zudem als richtigen Standpunkt erkannt zu haben!, gebührt den japanischen Revisionisten von der KPJ, die eben diesen Standpunkt als ihren eigenen vertreten [Artikel von Shii Kazuo vom Exekutivkomitee der Partei]. Soweit kann es kommen, wenn man vom Imperialismus keinerlei Begriff hat.Deshalb hat es was, kapitalistische Weltordnungsansprüche kritisieren zu können, siehe die Abhandlung des Themas Georgien/Süd-Ossetien/Abchasien in der Ausgabe 3/2008 der Zeitschrift GegenStandpunkt sowie die folgenden Literaturhinweise:

IMPERIALISMUS heute (GegenStandpunkt 3/2006)

Der IWF (GegenStandpunkt 3/1993)

Vom GATT zur WTO (GegenStandpunkt 2/1994)

Zur politischen Ökonomie des Erdöls (GegenStandpunkt 1/2001)
 

DIPLOMATIE
"In dem einen Falle werden die Ränke der Diplomatie im Waffengeklirr zuschanden, während in dem andren Falle das blutige Werk des Krieges zur gleichen Zeit von dem geheimen Wirken der Diplomatie durchkreuzt wird."
(Friedrich Engels · MEW 10, S.40)
" … Unterdessen gehen die Diplomaten und die offiziellen Politiker ihrem Tagewerk nach, als gehe nichts Besonderes vor. Gerade so haben sie es schon 1912, während des Balkankrieges gemacht, der das Vorspiel zum Krieg von 1914 war. …"
(Leo Trotzki: Ein Sieg Hitlers bedeutet Krieg gegen die UdSSR · 28.12.1931)
Diplomatie – Das Handwerkszeug der Konkurrenz zwischen Staaten
Inhalt:
Der Ausgangspunkt der Diplomatie: Der unhaltbare Zustand eines territorialisierten Gewaltmonopols
— Die Rechtlosigkeit zwischen höchsten Gewalten
— »Den Grenzen das Trennende nehmen«
Vom Respekt, den sich staatlichen Konkurrenten schulden, und von den Formen, in denen sie sich ihn zollen
— Der Vertrag der Anerkennung
— Die Verträge zwischen Staaten
— Die genehmigte »Einmischung in innere Angelegenheiten«
— »Der Stand der Beziehungen«
Die internationale Streitkultur und ihre Kontinuität
— Die Vermeidung von Störfällen
— Die Erzeugung von Störfällen
— Die UNO, das Völkerrecht, die Völkergemeinschaft
Die Leistungen der Diplomatie
 

Imperialismus 1
Der Begriff des Imperialismus – Anti-imperialistische Illusionen über Staat und Revolution (1979)

§ 1: Die Überwindung der Schranken nationaler Akkumulation durch die Wendung der Staatsgewalt nach außen

§ 2: Die Besonderheiten des Weltmarkts aufgrund der staatlichen Modifikation der Konkurrenz

§ 3: Die Unterwerfung fremder Nationen unter die Bedürfnisse des Kapitals:
»Kapitalexport«: die Überwindung der mit dem Handel gegebenen bzw. erzeugten Schranken

§ 4: Die Emanzipation der politischen Gewalt vom Geschäft, das sie sichert: Militär – Diplomatie – Krieg

§ 5: Kulturimperialismus oder die neben der Politik praktizierte Ideologie
 

Imperialismus 2
Die USA – Weltmacht Nr. 1
(1979)
IMF, GATT oder die »Weltwirtschaftsordnung«
Die USA als Militärmacht – Kriegslogik im Atomzeitalter – SALT
Klarstellungen zum Vietnamkrieg
Die amerikanische Kultur

Zum grundlegenden Verständnis des US-Imperialismus empfiehlt sich des weiteren der Artikel:
»"Groß-", "Welt-", "Super-"… Die Macht der USA und ihr Gebrauch«
in GegenStandpunkt 2/1997 (Teil 1) und 3/1997 (Teil 2)
 

Imperialismus 3 (1983)
Europa – Osthandel – Afrika – Das Öl – Iran – Brasilien
 

Krieg und Frieden
Politische Ökonomie des Weltfriedens

von Karl Held / Theo Ebel
edition suhrkamp NF 149 · ISBN 3-518-11149-3 · 1983 · eventuell noch unter www.eurobuch.com
 

Zum Thema IMPERIALISMUS siehe auch immer die aktuellen Ausgaben der Zeitschrift GegenStandpunkt: Inhaltsübersicht
 

Kritik der Imperialismustheorie Lenins
(Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus – Ausgewählte Werke, Bd. I, S. 765 ff.)

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